Datenbank des nutzlosen Wissens
  • zugesandt von Stefanie Kerk
    NEU: Backstage-Area
    Im Jahr 2008 stellte der deutsche Programmierer Armin Heinrich aus Salzgitter eine iPhone-App mit folgenden Funktionen in Apples Appstore: Nach dem Start erscheint ein Bild eines roten fünfeckigen Edelsteins. Tippt man das Bild an, erscheint der Text: »I am rich I deserv it I am good, healthy & successful«. Mehr Funktionen hatte die App nicht. Heinrich verlangte dafür 999,99 US-Dollar bzw. 799,99 Euro und verkaufte 8 Stück.

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  • Kommentar von Nikita Scaruffi:
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    Dekadenz. :D
  • Kommentar von Lucas Werkmeister:
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    gibt's die app noch?
  • Kommentar von Nick Baron Von Wittken Jungnik:
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    Die Idee ist gut sollte man selbst auch probieren :-D
  • Kommentar der Redaktion:
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    @Lucas Werkmeister: Nein, denn einer der acht Käufer hat ein Mail an Apple geschrieben, dass er das Geld zurück will weil er die App irrtümlich gekauft hat. Daraufhin hat Apple die App aus dem Store entfernt. Laut Aussage des Programmierers waren alle Kunden mit der App zufrieden, denn er hat nie irgendwelche Beschwerden bekommen. Auch der, der der sein Geld zurück wollte hat sich nicht über das Preis/Leistungs-Verhältnius beschwert, sondern hat eben irrtümlich auf "Kaufen" getippt.
  • Kommentar von Eduard Sokolski:
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    xD boss
  • Kommentar der Redaktion:
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    Noch ein Nachtrag: 6 Stück wurden in den USA verkauft, die beiden anderen in Europa.
  • Kommentar von Frederik Rudolph:
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    Aber is schon mies wen man mergt das man 800€
    Für so zusagen gar nichts ausgegeben hat
  • Kommentar der Redaktion:
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    @Frederik Rudolph: Jeder Käufer hat vor dem Kauf genau gewusst, was die App kann, denn der Entwickler hat in der Beschreibung ausdrücklich darauf hingewiesen, was die kann, und er hat auch ausdrücklich dazugeschrieben, dass die App dafür gedacht ist, dass Leute, die nicht wissen, was sie mit ihrem vielen Geld machen sollen, mal die Gelegenheit haben ihren Reichtum durch den Kauf dieser App zu demonstrieren. Und die App ist ja auch eine Rarität. Es gibt maximal sieben iPhone-Besitzer, die damit protzen können, diese App auf ihrem Handy zu haben.
  • Kommentar von Robin Stucky:
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    Deswegen sollte jedes app mit einer testphase von 2-3 tagen daher kommen..
    @lucas: wenn du'n jailbreak hast schick ich dir das app ;-)
    Hatte es früher auch mal drauf: totaler mist :D
  • Kommentar von Patrick Antalfy:
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    doch die app gibts noch, kostet 10 euro, hab grad nachgeschaut
  • Kommentar von Patrick Antalfy:
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    und da steht
    1/100 of the original price :D
  • Kommentar von Murat Göksu:
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    Verkaufte 8 Stück! Scheiße, meine Fresse. Das die Evolution des Menschen überhaupt soweit gekommen ist, wundert mich.
  • Kommentar der Redaktion:
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    @Robin Stucky: Ich werde immer ein wenig sauer wenn ich höre, dass Leute ihre Handy jailbreaken um dann Apps, die sowieso einen Dreck kosten, ganz ohne Bezahlung aufs Handy zu laden. Ich bin beim Entwickeln meiner App für die Datenbank des nutzlosen Wissen wochenlang gesessen und habe gecoded und getestet, habe eine eigene Datenschnittstelle am Server entwickelt, habe dutzende Skizzen gezeichnet und vieles mehr, damit für die Fans meiner Seite eine echt gute App rauskommt. Und damit ich wenigstens ein bisschen was davon habe, verlange ich Geld dafür. Ich verlange den kleinstmöglichen Betrag, nämlich 79 Cent pro App, wovon sich Apple 31 cent behält, so dass ich gerade mal 48 cent pro App bekomme (wovon ich dann auch noch Steuern abführen muss). Und da regt es mich schon ein wenig auf, wenn ich mitkriege, dass einem sogar das noch gestolen wird. Ein iPhone kannst du dir leisten, aber 79 cent für eine App sind dir zu viel?
    Meine App kannst du dir übrigens da anschauen: http://itunes.apple.com/at/app/nutzloses-wissen/id479550287
  • Kommentar von Maki Sarulf Loptrson:
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    Kann schon verstehen, dass es einen als Entwickler stört mit Raubkopien. Aber grad im Apple Store zeigt sich eine gute Antwort drauf. Es wär viel zu viel Aufwand des zu knacken und die Programme sind zu billig, als das man es macht. (Also ich kenn genau einen in meinen Freundeskreis) Da haben Videospiele, Musik und Film ein schwereres Los
  • Kommentar von Jürgen Baumann:
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    Also funktioniert hat die App, er ist reich geworden: 7 (8-1) verkaufte Apps, mal 800€ sind dann immerhin 5600€.
    Allerdings gibt es nicht maximal 7 iPhone-Besitzer, die diese App haben. Vermutlich hat der Entwickler selbst auch diese App auf seinem iPhone.
  • Kommentar von Achim Andres:
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    @robin, ich kann die Datenbank vollkommen verstehen... Und was sind 0.79€? Dann lassen wir mal die nächste Kaugummipackung fallen und schon sind die 79 Cent wieder drin.. :)
  • Kommentar der Redaktion:
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    Jürgen Baumann: Wenn ein Kunde für eine App 799,99 Euro bezahlt, bekommt der Entwickler davon nur 486,95 Euro. Den rest behält sich Apple, genauer gesagt die Firma "iTunes s.a.r.l" in Luxemburg, die dafür in Luxemburg Steuern zahlen muss. Der Entwickler muss für seinen Anteil in seinem Heimatland ebenfalls Steuern zahlen, und zwar rund 50%. Von den 800 Euro bleiben dem Entwickler also nur rund 250 übrig, mal sieben also 1750 Euro.
  • Kommentar von Leonard Christ:
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    Wer hat denn genug Geld, um mal eben 800€ für 'ne App locker zu machen?
  • Kommentar von Finn-Oke Gutzeit:
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    Mit dieser App wurde der volle Funktionsumfang von Apple-Geräten ausgenutzt :P
  • Kommentar der Redaktion:
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    @Christoph Stanek: Die Arbeit, meine App für Android umzuschreiben werde ich mir nicht antun. Von der iPhone-App verkaufe ich pro Tag durchschnittlich 2 Stück, ich nehme (vor Steuern) damit also pro Monat rund 30 Euro ein. Mit ähnlichen Umsätzen rechne ich auch für Android, und das lohnt ganz einfach den Aufwand nicht.
    Trotzdem werde ich irgendwann eine Version 2.0 meiner App rausbringen, die dann auch ein Quiz enthalten wird. Die Fragen, die ich jetzt regelmäßig einen Tag vor dem eigentlichen Beitrag poste sind bereits Quizzfragen für die neue Version meiner App. Aber ich habe in den letzten 9 Jahren über 3000 Beiträge veröffentlicht, aber erst knapp 70 Quizzfragen (samt Antworten) erfasst. Ich will mindestens 500 Fragen haben bevor ich die App erweitere. Es wird dann auch Spezialeditionen der App geben (Tiere, Gesetze, Erotik). Falls dann mehr Geld reinkommt werde ich über eine Android-Version nachdenken.
  • Kommentar der Redaktion:
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    @Leonard Christ: Es gibt weit mehr Millionäre als du vielleicht glaubst, und die Anzahl der Millionäre nimmt auch ständig zu (trotz Kriese). Allein in Österreich leben rund 74.000 Euro-Millionäre. Grob gesagt heißt das: Jeder hundertste Österreich ist Millionär, und ungefähr dieselbe Millionärsdichte gilt auch für Deutschland und die Schweiz.
  • Kommentar von Tobias Reining:
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    Und der gini-koeffizient (schreibt man das so?) nähert sich der 1...

    Übrigens: ich hab für dein app gezahlt, obwohl ich mir ohne probleme installous (hier sind alle apps gratis) installieren könnte.
  • Kommentar von Tobias Reining:
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    Mit meinem jailbreak
  • Kommentar der Redaktion:
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    Nachtrag: Wer bekommt das Geld, das ein Kunde für eine App bezahlt?
    Beispiel: ein österreichischer Entwickler stellt eine App um 99,99 Euro ins Appstore, ein Kunde aus Deutschland kauft sie.
    Die 99,99 Euro gehen zunächst an iTunes s.a.r.l mit Sitz in Luxemburg. In Luxemburg beträgt die Umsatzsteuer 15%. Die 99,99 Euro sind also 115%. Die Ust nacht also 13,04 Euro aus und geht an das Großherzogtum Luxemburg. Bleiben vorerst 86,95 Euro für iTunes s.a.r.l (13,04€ sind 15% von 86,95). Davon gehen 60,86 Euro an den österreichischen Entwickler (das legt Apple für diese Preislage fest), der Rest von 26,09 bleibt bei iTunes s.a.r.l. Wieviel davon an Apple in den USA überwiesen wird, und wieviel bei iTunes s.a.r.l bleibt, weiß ich nicht.
    Der österreichische Entwickler muss keine Umsatzsteuer mehr abführen, das hat ja iTunes in Luxemburg schon erledigt. Aber er muss Sozialversicherung und Einkommenssteuer abführen. Beides hängt vom Gesamteinkommen ab, aber wenn jemand so viele Apps verkauft, dass eine Person davon leben kann, dann gehen ziemlich genau 25% (also 15,22 Euro) für die Sozialversicherung drauf und nocheinmal 25% (15,22€) für die Einkommenssteuer. Dem Entwickler bleiben dann 30,42 Euro über.
    Zusammengefasst:
    Kunde aus D zahlt für die App: 99,99 Euro
    Umsatzsteuer in Luxemburg: 13,04 Euro
    iTunes s.a.r.l + Apple: 26,09 Euro
    SozVers. in Österreich: 15,22 Euro
    Einkommenst. in Ö: 15,22 Euro
    Entwickler: 30,42 Euro
  • Kommentar von Tobias Reining:
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    Also bekommt man ca. 1/3
  • Kommentar von Richard Lück:
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    Also bei den Steuern, die wirklich Reiche hier in Deutschland zahlen müssen, sind 800 peanuts wie ich denke. Die Steuern sind das größere übel :D
  • Kommentar der Redaktion:
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    @Richard Lück: Nein, die Steuern sind kein Übel! Ganz und gar nicht! Ohne Steuern hätten wie keine Schulen, keine Polizei, keine Krankenhäuser und keine Straßen. Ohne Steuern würde niemand eine Altersrente bekommen, und wer erlebt hat, wie schnell man arbeitslos werden kann, wird auch dankbar darüber sein, dass mit Steuern Arbeitslosengelder bezahlt werden. Steuern sind schon sehr wichtig für einen Staat, der etwas für seine Bürger tun will.
    Ich finde nur, dass Arbeit zu hoch besteuert wird (nämlich mit rund 50% also der Hälfte) während man darüber diskutiert, ob Spekulationsgewinne an der Börse steuerfrei beleiben sollen oder mit 0,1% (also einem Tausendstel) besteuert werden.
  • Kommentar von Moritz Richter:
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    ich hab die :P
 

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