Datenbank des nutzlosen Wissens
  • zugesandt von Walter Bauer
    NEU: Backstage-Area
    Bereits 1936 bauten sowjetische Wissenschaftler einen voll funktionsfähigen Computer, der in der Lage war, inhomogene Differentialgleichungen innerhalb weniger Sekunden exakt zu lösen. Er arbeitete aber ganz ohne elektrischen Strom, nur mit Wasser, das von Pumpen durch viele Rohre und Ventile gepumpt wurde. Durch Einstellen der Ventile wurden die Parameter eingegeben, die Höhen von Wassersäulen in senkrecht stehenden Glasrohren zeigten das Ergebnis der Berechnung an.

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  • Kommentar von Leonard Niklas Bondzio:
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    ... war es nciht vorher schon einem deutschen gelungen?
  • Kommentar von Rune Koehn:
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    Konrad Zuses Z3 von 1941 gilt meines Wissens nach als erster Computer. Von dem Sowjetapparat hab ich vorher noch nie etwas gehört.
  • Kommentar von Jan Borchard:
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    das ding kann wohl kaum "rechenmaschine" nennen
  • Kommentar von Klaus Langer:
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    wenn er ohne strom funktionierte, womit wurden die pumpen betrieben?
  • Kommentar der Redaktion:
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    Leute, ich muss Christoph Stanek ganz recht geben: Bei beinahe jedem Beitrag mosert jemand herum und fragt nach Quellen. Dabei stehen, wie sich vielleicht schon rumgesprochen hat, alle Quellen aller Beiträge hier: http://gidf.de
    Im Übrigen ist die Datenbank des nutzlosen Wissens ein Unterhaltungsprojekt und keine wissenschaftliche Arbeit. Ich will mit meiner Seite auch nicht Wikipedia Konkurrenz machen.
  • Kommentar der Redaktion:
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    @Jan Borchard: Doch, genau das kann man. Eine Maschine, die etwas ausrechnen kann, wird gemeinhin als "Rechenmaschine" bezeichnet. Der heute vorgestellte russische Wasserintegrator ist eine Maschine (jedenfalls ist er kein Tier, keine Pflanze und kein Mensch) und er ist in der Lage einen ziemlich widerspenstigen Typ von mathemaischen Gleichungen schnell und zuverlässig zu lösen. Das Lösen mathematischer Gleichungen wird häufig als "rechnen" bezeichnet. Also ist er eine RECHENMASCHINE. Und weil "ausrechnen" auf lateinisch "computare" heißt, tragen Rechenmachinen auch die Bezeichnung COMPUTER.
    Der Wasserintegrator ist aber natürlich keine Von-Neumann-Maschine. Die Von-Neumann-Maschinen haben einen digitalisierten Datenspeicher, in dem sich ein Programm befindet, das von einer zentrale Recheneinheit abgearbeitet wird. Daher sind alle Van-Neumann-Maschinen eine Teilmenge der Menge aller Rechenmaschinen. Der Wasserintegrator ist hingegen ein Analogrechner. Er arbeitet nach einem ganz anderem Prinzip, ist aber trotzdem auch ein Computer.

    Kleine Zusatzinfo: "Computer" gab es vor allem in englischsprachigen Raum auch schon seit dem Mittelalter. Als "Computer" wurde ein "Rechner" bezeichnet, und das war ein Mensch, der (z.B. in einer Bank) etwas (z.B. Zinsen) berechnete. "Computer" war also eine Berufsbezeichnung, die sogar bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts üblich war. Erst als diese menschliche Tätigkeit mehr und mehr von Maschinen wahrgenommen wurde, änderte sich auch die Bedeutung des Wortes "Computer"
  • Kommentar von Christopher Dethloff:
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    Da werden sich die Geister scheiden, ob es nun ein "Computer" ist oder nicht. Ich bin da unschlüssig. Dazu müsste ich die Funktionsweise genauer kennen um mich festlegen zu können. Für mich ist ein Computer aber irgendwie ein "Automat" und das ist hier nun scheinbar nicht der Fall. Wenn ich quasie erst einen Code (entile einstellen) eingeben muss um ein Ergebnis zu erhalten ist es kein Automat, sondern eine Rechenmaschine wie
  • Kommentar von Maki Sarulf Loptrson:
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    muss man nicht in jeden computer was eingeben...
    ist das nicht des prinzip eingabe verrechnen ausgeben.
    früher gabs lochkarten heute internet.
    so magnetzeugs dazwischen ^^
    ist halt so komplex geworden, dass man es fast schon magisch ansehen kann...
  • Kommentar von Stefan Duf:
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    die Dinger, die man früher mit Lochkarten gefüttert hat, nannte man auch Computer. Ob ich nun Wassersäulen einstelle oder Löcher in Papier stanze...wo is der Unterschied?
  • Kommentar von Stefan Duf:
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    übrigens wird diese Frage auch im Trailer zu Iron Sky aufgeworfen...
  • Kommentar der Redaktion:
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    @Christopher Dethloff: Der international gebräuchliche Fachbegriff für "Rechenmaschine" ist "Computer". Das sind zwei verschiedene Wörter für ein und dasselbe Ding. Wenn etwas das eine von beiden ist, ist es automatisch auch das andere. Wenn nicht, dann nicht.

    @Ste Duf: Die Dinger, die man mit Lochkarten gefüttert hat, und die ihre Ausgaben auf einem Fernschreiber ausgedruckt hatten (weil es noch keine Computermonitore gab) waren sogar waschechte Van-Neumann-Rechner. Mit digitalem Datenspeicher und elektronisch arbeitender CPU.

    Alle Computer arbeiten nach dem EVA-Prinzip: Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe.
    Die Eingabe kann die Gesamtheit der Ventileinstellungen an den Wasserrohren eines Analogrechners sein, oder ein Lochkarten-Stapel oder eine Folge von Tastaturanschlägen oder das Bild einer Webcam oder eine Musikdatei die man sich aus dem Internet runterlädt.
    Bei der Verarbeitung werden die eingegebenen Daten einer Berechnung unterworfen. Das kann analog oder digital geschehen.
    Am Ende steht die Ausgabe. Verschieden hohe Wassersäulen zeigen die Lösung einer Differentialgleichung an, ober ein Bild oder eine Tonfolge repräsentieren das Ergebnis einer Bild- oder Musik-Verarbeitung.
  • Kommentar von Maki Sarulf Loptrson:
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    @Ste Duf . bin ja auf diesen iron sky gespannt. Ein kleiner schritt für einen menschen. ein großer für das Vaterland :-D mal schaun ob des endergebnis auch so viel spaß machen wird wie die teaser trailer..
 

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Hubert Schölnast
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