Datenbank des nutzlosen Wissens
  • zugesandt von Patrick Zimmer
    NEU: Backstage-Area
    Glas ist kein Feststoff, sondern nur ein extrem zähflüssiger Stoff, d.h. wenn sie ein Glas in der Hand halten, halten sie keinen Feststoff, sondern nur eine noch immer zähflüssige Schmelze fest. Außerdem ist Glas gegen fast alle Chemikalien resistent.

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  • Kommentar von André Schäfer:
    (per E-Mail eingelangt)
    Glas ist zwar eine amorphe Substanz – d.h. es weist auf molekularer Ebene keine Kristallstruktur auf – und verfügt deshalb über einige sonderbare Eigenschaften, ist aber trotzdem keine Flüssigkeit, sondern nach allen anwendbaren Kriterien ein Feststoff. Die verbreitete Fehlannahme, Glas sei flüssig, geht vermutlich auf eine Fehlübersetzung zurück.
  • Kommentar von Benno Tietz:
    (per E-Mail eingelangt)
    Trotz des nicht definierten Schmelzpunkts ist Glas ein Festkörper. Auch wenn es sich unter langzeitiger Krafteinwirkung verformte, dürfte man es nicht als flüssig bezeichnen. Die langsame Verformung unter einer konstanten Kraft tritt auch in kristallinen Festkörpern auf und wird als Kriechen bezeichnet. Berichte von fließenden Kirchenfenstern lassen sich nicht bestätigen und die Idee des flüssigen Glases scheint auf eine Falschübersetzung zurückzugehen.
  • Kommentar der Redaktion:
    (per E-Mail eingelangt)
    Das ist mit Sicherheit KEIN Übersetzungsfehler! Glas ist, ebenso wie z.B. Teer, eine stark unterkühlte Schmelze. Es ist übrigens auch mit ganz »normalen« Flüssigkeiten möglich, solche unterkühlten Schmelzen herzustellen. Man kann unter bestimmten Voraussetzungen sogar Wasser auf -10°C und noch tiefer abkühlen, ohne dass es gefriert. Dabei bleibt das Wasser flüssig, aber die Viskosität, also die Zähigkeit der Flüssigkeit, nimmt bei tieferen Temperaturen immer weiter zu. Nachdem Wasser im Normalfall unter 0°C aber sehr stabile und energiearme Kristalle bildet, handelt es sich bei unterkühltem Wasser um einen sehr instabilen Zustand, der jederzeit durch spontane Kristallbildung in das gewohnte Eis übergeht. Es ist mit flüssigem Wasser daher nicht möglich, tiefere Temperaturen als -20°C zu erreichen (Ich habe davon gehört, dass es gelungen ist, flüssiges Wasser auf -18°C abzukühlen, doch weiß ich nicht mehr woher ich diese Information habe).
    Die flüssigen Phasen anderen Substanzen, wie z.B. Na (CH3COO) 3 H2O (Natriumacetat-trihydrat), SiO2 (Quarz) oder langkettige Kohlenwasserstoffe (Bitumen) haben nicht ein so großes Bestreben, bei Erreichen der Erstarrungstemperatur sofort Kristalle zu bilden. Sie bleiben auch bei weiterem Absenken der Temperatur flüssig, doch steigt mit abnehmender Temperatur die Zähigkeit der Flüssigkeit immer weiter an, so dass diese Flüssigkeiten am Ende so geringe Fließgeschwindigkeiten erreichen, dass ein Fließen mit bloßem Auge nicht mehr wahrnehmbar ist. Im Fall einer auf Zimmertemperatur abgekühlten Quarz-Schmelze ist das Fließen sogar fast vollständig zum Stillstand gekommen. Um das Zerfließen einer Fensterscheibe wahrnehmen zu können, müsste man schon mehrere Milliarden Jahre warten, womit wir von Zeiträumen sprechen, die dem Alter des Universums entsprechen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Glas unter dem Einfluss der Schwerkraft nach unten fließt, und somit in Übereinstimmung mit der amorphen inneren Struktur eine Flüssigkeit ist.
 

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Hubert Schölnast
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