Datenbank des nutzlosen Wissens
  • zugesandt von Karl Polack
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    Im Jahr 1712 gab es in Schweden als zusätzlichen Schalttag den 30. Februar.

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  • Kommentar von Christian Friedl:
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    Mentor Kutleshi
  • Kommentar von Stefan Duf:
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    nur in Schweden? Sind die dann jetzt einen Tag hinten? ;-)
  • Antwort von Christopher Dethloff:
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    Naja, einen Tag waren sie uns voraus :p
  • Antwort von Stefan Duf:
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    nö.... wenn bei denen der 30. Februar war, war es bei uns schon der erste März...
  • Kommentar der Redaktion:
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    Der Julianische Kalender (eingeführt von Julius Cäsar) hatte eine durchschnittliche Jahreslänge von 365,25 Tagen, das tatsächliche Sonnenjahr ist aber um 11 Minuten kürzer. Es dauert 365,24219 Tage. Das ist wie eine Uhr, die pro Jahr um 11 Minuten vor geht.

    Von Julius Cäsar bis 1582 haben sich die jährlichen 11 Minuten bereits zu einem Fehler von 10 Tagen aufsummiert. Die Kirchenfeste stimmten nicht mehr mit den Vorgaben der Bibel überein, und die Zeiten für Aussaat und Ernte wichen bereits merklich vom Kalender ab.

    Daher wurde 1582 unter der Herrschaft des Papstes Gregor XIII der Kalender reformiert. In einer Periode von 400 Jahren wurden 3 Schalttage gestrichen, innerhalb von 400 Jahren gibt es seitdem nicht mehr 100 Schalttage, sondern nur noch 97. Somit hat der Gregorianische Kalender eine durchschnittliche Jahreslänge von 365,2425 Tagen. Der Fehler beträgt nun -26,7 Sekunden pro Jahr. Es dauert nun ca. 3200 bis sich der Fehler auf 1 Tag aufsummiert. (siehe http://wissen.schoelnast.at/beitraege/beitrag_2003-10-13.html)

    Zusätzlich wurden auf einen Schlag 10 Tage aus den Kalender ausgelassen. Auf den 4. Oktober 1582 folgte unmittelbar der 15. Oktober 1582. Diese Umstellung machten aber nur die katholischen Länder mit. Unter anderem hielt auch das protestantische Schweden weiterhin am Julianischen Kalender fest.

    In Jahr 1700 entschieden die Schweden, doch auch auf den neuen Kalender umzustellen. Zu dieser Zeit war der Fehler des Julianischen Kalenders schon auf 11 Tage angewachsen.

    Zu Beginn des Jahres 1700 beschloss man in Schweden bis einschließlich 1740 keine Schalttage einzufügen. Durch die fehlenden 11 Schalttage würde dann der schwedische Kalender ab 1. März 1740 mit dem Gregorianischen gleichgezogen haben, womit die Umstellung vollzogen gewesen wäre.

    Also ließ man in Schweden auf den 28. Februar 1700 nicht den 29. Februar folgen, sondern gleich den 1. März.

    Das Ergebnis war, dass der Schwedische Kalender nun weder mit dem Julianischen, noch mit dem Gregorianischen übereinstimmte. Das war zwar genau so geplant, aber das Chaos, das daraufhin mit den Feiertagen vor allem im Grenzgebiet, und bei den international tätigen Händlern auftrat, war größer als man befürchtet hat.

    Irgendwann zwischen 1700 und 1704 beschlossen die Schweden, den bereits begonnen Plan doch nicht weiterzuführen. Also schob man 1704 dann doch wieder einen Schalttag ein, und dachte weiter über das Problem nach.

    1708 war man mit Nachdenken noch nicht ganz fertig, und schob zur Sicherheit wieder einen Schalttag ein.

    1712 war es dann so weit: Man kehrte wieder zum alten Julianischen Kalender zurück. Dazu musste der Schalttag, den man 1700 ausgelassen hat, wieder eingefügt werden. Und so kam man auf die Idee, nach dem normalen Schalttag, dem 29. Februar, einen zweiten Schalttag, nämlich den berühmten 30. Februar 1712, einzuschieben.

    1752 erinnerte man sich dann wieder an den ursprünglichen Plan zum Gregorianischen Kalender zu wechseln, und machte es so wie alle anderen: Über Nacht. Man ließ ganz einfach 11 Tage aus und übernahm die Schaltjahres-Regeln des neuen Kalenders.
 

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