Datenbank des nutzlosen Wissens
  • zugesandt von Marco Pagliero
    NEU: Backstage-Area
    Aus dem Altgriechischen φάρμακον (phármakon) und τοξον (toxon) stammen Pharmazie und Toxine. »φάρμακον« (phármakon) heißt tatsächlich »Gift« während »τοξον« (toxon) eigentlich »für den Schießbogen«, also eigentlich »Pfeilgift« bedeutet. Diese Verschiebung in der Bedeutung heißt Synedoche, die Schwester der Metonymie. An Pfeilgift ist wahrscheinlich Achilles gestorben, oder stirbt sonst ein so großer Kerl bei so einem kleinen Kratzer?

    Du möchtest Beiträge sehen, die noch gar nicht erschienen sind? Das geht jetzt in der Backstage-Area
  •  ← vorher (21.08.2005)nachher (23.08.2005) →
  •  
  • Sende neue Fakten bitte per E-Mail an wissen@schoelnast.at
  •  
  • Kommentar der Redaktion:
    (per E-Mail eingelangt)
    Achill ist tatsächlich an Pfeilgift gestorben. Er ist der Sohn von Peleus (zwar ein König, aber trotzdem ein sterblicher Mensch) und Thetis (eine unsterbliche Nymphe). Nach der Geburt des Achill hatte Thetis Mitleid mit der Sterblichkeit ihres Sohnes und wollte alles Sterbliche aus ihm in einem Ofen herausbrennen. Sie schob ihn in den Ofen und hielt ihn noch an der Ferse fest. Da sah Peleus was seine Frau mit dem Baby machte, wusste aber nicht, was das solle, und zog den Achill sofort aus dem Ofen. So bleib ein Rest an Sterblichkeit in der Ferse des Achilles. Viele Jahre später, im trojanischen Krieg, schoss der Trojaner Paris einen vergifteten Pfeil auf Achilles ab, der auf der Seite der Griechen kämpfte. Paris war aber so ein schlechter Schütze, dass der Gott Apoll eingreifen musste, und den fliegenden Pfeil auf Achilles Ferse lenkte. Achilles starb dann unter großen Qualen auf dem Schlachtfeld.
  • Kommentar von Philipp Henke:
    (von Facebook dupliziert)
    er kann vom Schock einen Herzinfarkt gekriegt haben. Immerhin hat er die Schlachten soweit relativ unbeschadet überstanden laut überlieferung. Dann wird er plötzlich von einem Pfeil getroffen und erschreckt sich dabei zu Tode
  • Kommentar von Alexander Stauffenberg:
    (von Facebook dupliziert)
    Er wurde in den Styx getaucht, damit ist der gesamte Körper mit Ausnahme einer Stelle unverwundbar. Nur wer diese Stelle, seine Achilles-Ferse, trifft, kann ihn töten. Und wird diese Stelle getroffen, so stirbt er direkt, egal wie stark der Angriff war. Biologisch zweifelhaft - mythologisch einwandfrei :P
  • Kommentar von Johannes Klemm:
    (von Facebook dupliziert)
    phármakon kann SOWOHL Gift, ALS AUCH Arznei/Droge/Heilmittel heißen; vgl. Derrida: Platons Pharmazie.
 

Achtung, Spam-Falle:

Jede E-Mail, die an die Adresse Daniel Honigtopf <daniel.honigtopf@schoelnast.at> zugestellt wird, wird als unerwünschte Nachricht eingestuft. Die E-Mails, die dort einlangen, werden von niemandem gelesen. Sie dienen ausschließlich dazu, mein Spamfilter-Programm zu trainieren und werden anschließend gelöscht.

Ich gehe nämlich davon aus, dass diese E-Mail-Adresse von E-Mail-Harvestern gefunden wird, die diese Adresse dann an Spam-Versender weitergeben. Es ist also damit zu rechnen, dass bei dieser Adresse Spam-Mails (unerwünschte Nachrichten) eingehen werden. Wenn ich nun aber davon ausgehen kann, dass alles was hier landet ganz sicher Spam ist (weil dorthin niemals normale Mails geschickt werden), dann hilft das meinem Spamfilter-Programm sehr. Dann weiß es nämlich, dass E-Mails mit ähnlichem Inhalt, oder vom selben Absender, auch dann als Spam anzusehen sind, wenn sie an eine meiner »echten« E-Mail-Adressen zugestellt werden. Der Spamfilter bewertet diese E-Mails dann nämlich ebenfalls als unerwünscht und löscht sie sofort anstatt sie irgend jemandem zuzustellen. Auf diese Weise bleiben nicht nur meine eigenen echten E-Mail Konten schön sauber, sondern auch die meiner Kunden.

Sende also niemals E-Mails an diese Adresse, und auch nicht an Julia Honigtopf <julia.honigtopf@schoelnast.at> oder an Tobias Honigtopf <tobias.honigtopf@schoelnast.at>, denn diese Adressen sind das, was man in der IT-Welt als honeypot (deutsch: Honigtopf) bezeichnet. Wenn du trotzdem etwas dorthin schickst, riskierst du, dass ich alle anderen E-Mails, die von dir kommen, auch dann nicht erhalte, wenn du sie an die richtige Adresse schickst.

Vermeide auch, irgend etwas an laura.honigtopf@schoelnast.at oder an patrick.honigtopf@schoelnast.at zu schicken.



Hubert Schölnast
(Webmaster)

Wie du mich kontaktieren kannst, erfährst du hier: Kontaktseite