Datenbank des nutzlosen Wissens
  • zugesandt von Dr. Joachim Rohn
    NEU: Backstage-Area
    Ein Krake hat nicht nur acht Arme, sondern auch drei Herzen und außerdem blaues Blut.

    Rechtschreibfehler gefunden? Merke dir das Datum und korrigiere den Beitrag in der Backstage-Area
  •  ← vorher (16.09.2004)nachher (18.09.2004) →
  •  
  • Sende neue Fakten bitte per E-Mail an wissen@schoelnast.at
  •  
  • Kommentar von Johannes Rollwage:
    (per E-Mail eingelangt)
    Kraken haben nicht nur blaues Blut und drei Herzen, sondern auch neun Gehirne. Eines im Kopf, und dann eines in jedem der acht Arme.
  • Kommentar von Jan Anskeit:
    (von Facebook dupliziert)
    Blaues Blut kommt durch den Blutfarbstoff Hämocyanin statt Hämoglobin (wie bei uns). Unnütze Ergänzung zu unnützem Wissen^^
  • Antwort von Max Echteler:
    (von Facebook dupliziert)
    u.a. auch durch die O2-Armut des venösen Blutes, oder irre ich mich da?
  • Antwort von Burak Heisenberg:
    (von Facebook dupliziert)
    Hämocyanin hat anstelle des Fe² (wie beim Hämoglobin) ein Cu als Bindungstelle für das O2
  • Antwort der Redaktion:
    (von Facebook dupliziert)
    @Mæx Powers: Da irrst du dich leider. Im Blut von Säugetieren ist venöses Blut tatsächlich dunkler (aber keineswegs blau!) als arterielles Blut. Das hat folgenden Grund:
    Im den roten (nicht blauen!) Blutkörperchen ist in hoher Konzentration der Farbstoff Hämoglobin enthalten. Das Hämoglobin-Molekül besteht zu großen Teilen aus Eiweiß-Gruppen, die eine zentrale Atom-Gruppe umgeben. Diese zentrale Gruppe ist ein ringförmiges Molekül, das in seiner Mitte an vier Stellen ein Eisen-Atom festhält. Man kann sich das wie einen Donut oder Bagel vorstellen, wo im Loch in der Mitte eine Eisen-Kugel sitzt. Dieses einzelne Eisen-Atom liegt also an zwei Seiten frei und dort können andere kleine Moleküle andocken. Im Normfall sind das Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2). Diese beiden Moleküle sind aber unterschiedlich groß und haben eine unterschiedlich große Neigung sich an das Eisen-Atom anzulagern.
    Diese Unterschiede führen dazu, dass in der Umgebung des Eisen-Atoms, also vor allem in dem umgebenden Ring, einige chemische Bindungen in den beiden Varianten unterschiedlich lang sind. Und so wie unterschiedlich lange Gitarrensaiten in unterschiedlichen Frequenzen schwingen, so schwingen auch diese Bindungen in unterschiedlichen Frequenzen, und das führt dazu, dass sie Licht in etwas anderen Farben absorbieren, aber auch dazu, dass eine Variante (nämlich die CO2-Version) Licht stärker absorbiert als die andere. Daher ist Blut mit einem hohen CO2-Anteil (also venöses Blut) dunkler als CO2-armes arterielles Blut.
    ABER: In beiden Fällen handelt es sich um ROTES HämoGLOBIN mit einem zentralen EISEN-Atom.

    Insekten, Spinnen, Muscheln, Tintenfische und Schnecken haben aber überhaupt kein rotes Hämoglobin im Blut. Sie haben stattdessen BLAUES HämoCYANIN. Dieses Molekül erfüllt zwar dieselbe Funktion, ist aber anders aufgebaut. Wichtigster Unterschied: Im Zentrum sitzen zwei Kupfer-Atome, die dieselbe Aufgabe haben wie das eine Eisen-Atom im Hämoglobin. Auch gibt es im Hämocyanin diesen Donut-artigen Ring nicht. Das ganze Molekül besteht aus anderen Bestandteilen, und deren chemische Bindungen schwingen in ganz anderen Frequenzen.
    Wenn man die beiden Hämoglobin-Versionen (mit O2 bzw. CO2) mit einer großen Konzert-Gitarre vergleicht, wo man am Griffbrett eine Seite mal an einem Bund niederdrückt und dann bei einem anderen Bund und so zwei verschiedene Töne (Farben) erhält, dann ist das Hämocyanin eine kleine Ukulele bei der man dasselbe macht.

    Bei Tieren mit Hämoglobin:
    sauerstoffreiches Blut: hellrot
    sauerstoffarmes Blut: dunkelrot

    Bei Tieren mit Hämocyanin:
    sauerstoffreiches Blut: blau
    sauerstoffarmes Blut: hellblau (sauerstofffreies Hämocyanin ist farblos)
  • Kommentar von Nico Nico:
    (von Facebook dupliziert)
    Oho, ein wahrhaft majestätisches Wesen. :D
  • Kommentar von Edita Hodzic:
    (von Facebook dupliziert)
    Kadira Gutic Und wir dachten, kraken gibt es nicht...
  • Antwort von Igor Gabert:
    (von Facebook dupliziert)
    Hä?
  • Kommentar von Robin Brockhusen:
    (von Facebook dupliziert)
    wenn zwei herzen versagen, kann die krake dann mit dem dritten herz überleben?
  • Antwort von Marec Siepen:
    (von Facebook dupliziert)
    Kommt drauf an, es gibt ein Hauptherz für Gehirn etc. und 2 Herzen für die Atmung..
  • Antwort der Redaktion:
    (von Facebook dupliziert)
    Marec Siepen hat es schon richtig gesagt: Es gibt ein Hauptherz und zwei Kiemenherzen.
    Auch wir Menschen haben streng genommen zwei Blutkreisläufe, die von zwei Pumpen angetrieben werden: Das eine ist der Hauptkreislauf wo sauerstoffreiches Blut von der Pumpe weggepumt wird, das dann sauerstoffarm wieder zurückkommt (und in die andere Pumpe fließt). Und das andere ist der Lungenkreislauf, wo sauerstoffarmes Blut die Pumpe verlässt und sauerstoffreich zurückkommt (und dann von der ersten Pumpe weitergepumpt wird).
    Nur sind bei uns die beiden Pumpen für die beiden Kreisläufe in einem einzigen Organ vereint, aber auch im Herzen gibt es eine strikte Trennung zwischen den beiden Kreisläufen. Daher hat unser Herz auch ZWEI Zufluss-Leitungen und ZWEI Abfluss-Leitungen.

    Die drei Herzen der Kraken haben jeweils nur einen Zufluss und einen Abfluss, und zwei Herzen pumpen das Blut zu je einer Seite der Kiemen, und das dritte Herz pumpt das Blut durch den restlichen Körper.
    Wenn eines der Kiemenherzen ausfällt ist das so, wie wenn bei uns ein Lungenflügel kollabiert. Damit kann man zwar weiterleben, aber nicht besonders gut. Ein Krake mit einem defekten Kiemenherzen würde also nicht genug »Luft« haben um Beute zu fangen oder vor Fressfeinden zu fliehen. Er würde also nicht lange überleben.
    Bei einem ausgefallenen Hauptherzen kommt es aber auch bei einem Kraken zu einem multiplen Organversagen wegen der fehlenden Sauerstoffversorgung. Der Krake wäre genauso schnell tot wie ein Mensch nach einem Herzstillstand.
  • Antwort von Robin Brockhusen:
    (von Facebook dupliziert)
    die trennung ist durch die herzscheidewand vorgesehen, eh?
  • Antwort der Redaktion:
    (von Facebook dupliziert)
    @Robin William Bro: Ja.
  • Kommentar von Eduard Walter:
    (von Facebook dupliziert)
    Blaues Blut, mein König!
  • Antwort der Redaktion:
    (von Facebook dupliziert)
    Guckst du: http://wissen.schoelnast.at/beitraege/beitrag_2003-08-19.html
  • Kommentar von Daniel Scharfe:
    (von Facebook dupliziert)
    Doppel Hertz braucht er nicht
  • Kommentar von Michael Krebs:
    (von Facebook dupliziert)
    Moment mal, wenn kraken blaues Blut haben, und früher den adligen blaues Blut nachgesagt worden ist, hiesse das dann ja...AAAAHHH GOTT IST EIN KRAKE!!! WIR SIND ALLE VERDAMMT!!! (unernst)
  • Kommentar von Kirsten Dahle:
    (von Facebook dupliziert)
    ...und 9 Gehirne!
 

Achtung, Spam-Falle:

Jede E-Mail, die an die Adresse Daniel Honigtopf <daniel.honigtopf@schoelnast.at> zugestellt wird, wird als unerwünschte Nachricht eingestuft. Die E-Mails, die dort einlangen, werden von niemandem gelesen. Sie dienen ausschließlich dazu, mein Spamfilter-Programm zu trainieren und werden anschließend gelöscht.

Ich gehe nämlich davon aus, dass diese E-Mail-Adresse von E-Mail-Harvestern gefunden wird, die diese Adresse dann an Spam-Versender weitergeben. Es ist also damit zu rechnen, dass bei dieser Adresse Spam-Mails (unerwünschte Nachrichten) eingehen werden. Wenn ich nun aber davon ausgehen kann, dass alles was hier landet ganz sicher Spam ist (weil dorthin niemals normale Mails geschickt werden), dann hilft das meinem Spamfilter-Programm sehr. Dann weiß es nämlich, dass E-Mails mit ähnlichem Inhalt, oder vom selben Absender, auch dann als Spam anzusehen sind, wenn sie an eine meiner »echten« E-Mail-Adressen zugestellt werden. Der Spamfilter bewertet diese E-Mails dann nämlich ebenfalls als unerwünscht und löscht sie sofort anstatt sie irgend jemandem zuzustellen. Auf diese Weise bleiben nicht nur meine eigenen echten E-Mail Konten schön sauber, sondern auch die meiner Kunden.

Sende also niemals E-Mails an diese Adresse, und auch nicht an Julia Honigtopf <julia.honigtopf@schoelnast.at> oder an Tobias Honigtopf <tobias.honigtopf@schoelnast.at>, denn diese Adressen sind das, was man in der IT-Welt als honeypot (deutsch: Honigtopf) bezeichnet. Wenn du trotzdem etwas dorthin schickst, riskierst du, dass ich alle anderen E-Mails, die von dir kommen, auch dann nicht erhalte, wenn du sie an die richtige Adresse schickst.

Vermeide auch, irgend etwas an laura.honigtopf@schoelnast.at oder an patrick.honigtopf@schoelnast.at zu schicken.



Hubert Schölnast
(Webmaster)

Wie du mich kontaktieren kannst, erfährst du hier: Kontaktseite