Datenbank des nutzlosen Wissens jetzt als iPhone-App Die Köchin Anna Maria Schicklgruber brachte 1837 den unehelichen Sohn Alois Schicklgruber zur Welt. Später heiratete sie den arbeitslosen Müllerknecht Johann Georg Hiedler, der möglicherweise (aber nicht sicher) Alois' Vater war. Hiedler hat Alois aber nie adoptiert. Als Johann Hiedler starb, konnte Alois sein Erbe nur antreten, wenn offiziell bestätigt wurde, dass Hiedler der Vater von Alois war. Zu diesen Zwecke musste Alois seinen Nachnamen ändern lassen. Bei dieser Namensänderung passierte aber ein Schreibfehler. Der neue Name von Alois Schicklgruber war nicht Alois Hiedler, sondern Alois Hitler. Dieser Fehler wurde nie korrigiert. Alois heiratete später Klara Pölzl, die dadurch auch Hitler hieß. 1889 bekamen die beiden einen Sohn, der Jahre später den zweiten Weltkrieg auslöste. Sie gaben ihm den Vornamen Adolf. Sein Nachname war natürlich Hitler, aber beinahe hätte er »Schicklgruber« oder »Hiedler« geheißen.
Kommentar von Lenny Blub:
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Von Hiedler zu Hitler das ist mehr als nur 1 Fehler
Kommentar von Lenny Blub:
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Von Hiedler zu Hitler das ist mehr als nur 1 Fehler
Kommentar von Hauke Kottek:
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Gibt das heute eigebtlich noch Hitlers ? :D
Kommentar von Markus Eisner:
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Ja gibt es ^^ leben aber unter decknamen und so weiter, de können ja schließlich nix für ihrn adi wie wärn des gwesen, wenn er Adolf Schicklgruber geheißen hätte? Dann hätte es die schicklgruber-jugend geben, was ja eher nach einer volksmusik-band klingt ^^
Kommentar von Franz Georg Neuner:
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@ Hauke Ja, es gibt immernoch Menschen in Deutschland die mit offiziellem Nachnamen Hitler heißen. Irgentwie krass
Kommentar von Nico Zocher:
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naja wenn es noch hitlers geben würde dan hätte adolf wohl vergessen jmnd umzubringen
Kommentar von Hauke Kottek:
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Gibt es denn noch andere Familien die so heißen? Wenn die nichts mit adi zu tun haben ist der fehler ja zu verstehen, wenn der schreiber den namen so kannte^^
Kommentar der Redaktion:
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Werft doch auch mal einen genaueren Blick auf den abgebildeten Stammbaum. Fällt da nur mir auf, dass Adolfs Mutter (Klara Pölzl) die Tochter der Cousine von Hitlers Vater (Alois Schicklgruber/Hitler) ist? Adolf Hitler ist das Kind einer Inzest-Ehe!
Zur Frage von Hauke Kottek: Adolf Hitler hatte selbst keine Kinder. Er hatte drei Geschwister, die vor ihrem dritten Geburtstag starben, und einen Bruder (Edmund), der im Alter von 16 Jahren starb. Von all seinen Geschwistern erreichte nur seine Schwester Paula das Erwachsenenalter. Sie blieb aber kinderlos und starb 1960 im Alter von 64 Jahren. Es gibt also weder Kinder noch Nichten oder Neffen von Adolf Hitler. Hitlers Vater Alois Schickelgruber hatte aber insgesamt dreimal geheiratet (Adolf war das Kind seiner dritten Ehe). Vor Klara Pölzl war er mit Franziska Matzelsberger zusammen. Daraus ging der uneheliche Sohn Alois und später, nach der Eheschließung und nach der Namensänderung die Tochter Angela Hitler hervor. Angela ist also die Halbschwester von Adolf Hitler. Diese heiratere Leo Raubal und hatte mit ihm drei Kinder. Diese drei Kinder sind schon verstorben, aber zwei von ihnen hatten jeweils ein Kind, und beide leben angeblich noch. Sie heißen Peter Raubal (geb. 1931) und Heiner Hochegger (geb. 1945) Der zuvor erwähnte außereheliche Alois (Halbbruder von Adolf Hitler) wurde als Alois Metzelsberger geboren und worde im Zuger der Heirat seiner Eltern in Alois Hitler umgenannt. 1945 ließ er aber seinen Namen abermals ändern, und zwar in Alois Hiller. Vor dieser zweiten Namensänderung, als er in Liverpool(GB) lebte, setzte er aber seinen einzigen Sohn William Patrick Hitler in die Welt. William Patrick war ein Halbneffe von Adolf Hitler. Dieser lebte in den USA und ließ sich nach dem Krieg in William Patrick Stuart-Houston umbenennen. Unter diesem Namen zeugte er vier Söhne (jeder von ihnen ein Halbgroßneffe von Adolf Hitler), drei davon sind noch am Leben.
Jedenfalls sind alle Menschen, die heute leben und Hitler heißen, nicht mit Adolf Hitler verwandt.
Kommentar von Nico Zocher:
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darf ich deinen beitrag kopieren und posten(teilen geht irgendwie nicht) natürlich wird die quelle bekannt gegeben
Kommentar von Markus Eggle:
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Heil Schicklgruber, hört sich echt komisch an. Aber hier sieht man mal wie ein Mensch einen Nachnamen oder Vornamen (wer will schon Adolf heißen) verhuntzen kann.
Kommentar der Redaktion:
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Es gibt in Wien und Niederösterreich (Hitlers Vorfahren stammen aus der Gegend rund um Zwettl in Niederösterreich) noch viele Menschen, die Hiedler, Hietler, Hüttler usw. heißen. Allerdings konnte ich im Telefonbuch keinen einzigen Hitler finden. Kein Wunder: In Österreich kostet eine begründete Namensänderung gerade mal 14,30 Euro (wer keinen triftigen Grund nennen kann, darf seinen Namen trotzdem ändern lassen, zahlt dann aber 545,60 Euro)
Kommentar der Redaktion:
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@Nico Zocher: Ja klar darfst du! (Teilen geht leider nicht, weil ich die Beiträge nicht händisch poste, sondern weil das ein selbstgeschreibenes Programm für mich macht, und in diesem Fall blendet Facebook leider keinen Teilen-Link ein)
Kommentar von Roman Blasen:
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Die heißen warscheinlich so weil die sich umbenannt haben das dürfen Leute die mit nachnamen Hitler heißen
Kommentar der Redaktion:
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Noch ein interessantes Detail: Die Großmutter von Adolf Hitler, Anna Maria Schicklgruber, arbeitere ungefähr zu der Zeit als sie mit Alois schwanger wurde, in Graz. Dort hatte sie angeblich eine Affäre mit dem jüdischen Kaufmann Leopold Frankenberger. Eine kleine Minderheit von Historikern hält es daher für möglich, dass nicht der arische Müllersknecht Johann Georg Hiedler der leibliche Großvater von Adolf Hitler war, sondern der jüdische Kaufmann Leopold Frankenberger. Adolf Hitler wäre, dieser Theorie zufolge, also nicht nur ein Inzest-Kind, sondern zusätzlich auch noch ein Vierteljude gewesen. Diese These gilt unter namhaften Historikern aber als widerlegt, weil im Jahr 1960, als dieser These genauer nachgegangen wurde, keine Hinweise auf einen Leopold Frankenberger, der um 1836/37 in Graz gelebt haben soll, zu finden waren. Es gab lediglich einen Leopold Frankenreiter, der aber Katholik war. Befürworter der These führen aber an, dass Hitler selbst seinen Anwalt Hans Frank damit beauftragt hat, diesbezügliche Nachforschungen anzustellen. Dabei soll herausgekommen sein, dass Anna Schicklgruber bis 1937 bei Leopold Frankenberger und dessen jugendlichen Sohn als Hausmädchen und Köchin gearbeitet hat, und dann hochschwanger in ihr Heimatdorf zurückgekehrt ist, wo dann im Taufregister der Name des Vaters leer blieb. Anna Schicklgruber soll dann noch 14 Jahre lang regelmäßig Geld aus Graz erhalten haben. Als dann die Nazis auch in Graz alle Ämter inne hatten, war es dann ein leichtes für Hitler, den Namen seines jüdischen Großvaters aus den Archiven entfernen zu lassen, so dass alle späteren Nachforschungen ins Leere gehen mussten.
Kommentar von Hauke Kottek:
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Ich musste mir das alles dreimal durchlesen, ums zu verstehen :DD aber wirklich interressant !
Kommentar der Redaktion:
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Korrektur: Anna Schickelgruber kehrte natürlich nicht 1937, sondern 1837 schwanger aus Graz zurück.
Kommentar von Hannes Schladebach:
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Heil ...
Kommentar von Gunter Hänel:
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Echt interessant, diese Infos zu diesem Menschen. Damit hat er ja alles bekämpft, was er selbst war. Hoffe nur, das so etwas nie wieder an die Macht kommt.
Kommentar von Christopher Dethloff:
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Endlich mal was, was auch wissenswert ist. :D
Kommentar der Redaktion:
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@Christopher Dethloff: Jeder empfindet etwas anderes als wissenswert. Ebenso hält jeder etwas anderes für nutzlos. Und weil sich zu jedem Faktum mehrere Menschen finden lassen, die es für nutzlos halten, hat auch jedes Faktuk ein Recht darauf, in der Datenbank des nutzlosen Wissens zu erscheinen.
Und weil wir (naja, eigentlich nur ich, aber was soll's?) gerade davon reden: Für iPhone-Besitzer gibt es den superbequemen Zugang zu allen über 3250 Fakten der Datenbank des nutzlosen Wissens inkl. einer tollen Bewertungsfunktion, der Liste der besten Fakten, sowie allen bisher erschienen Kommentaren (bis zu dieser Minute: 9884 Kommentare) und Bildern (derzeit 460 Stück): Die iPhone-App der Datenbank des nutzlosen Wissens: http://itunes.com/apps/nutzlosesWissen
Kommentar von Dietlinde Wagner:
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Also ich würde das nicht als "nutzloses wissen" bezeichnen!!
Kommentar von Alice Beyer:
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Also soweit ich weiß, ist die heirat zwischen großcousin und cousine in deutschland und österreich keine inzest...
Kommentar der Redaktion:
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@Alice Beyer: So eine Heirat ist gesetzlich legal und fällt daher nicht unter den Inzucht-Paragraphen, aber Inzucht (Nachwuchs von blutsverandten Eltern) ist es dennoch. Also: Im juristischen Sinn ist eine strafbare Handlung, im biologischen Sinn ist es aber trotzdem Inzucht.
Kommentar von Christopher Dethloff:
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Naja, mit Wissenswert meinte ich vielmehr "nachvollziehbar" oder belegt, weniger das allgemeine Interesse.
Kommentar von Philipp Nürnberg:
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Also das mit Schickelgruber war mir bekannt, aber Hiedler ... das ist schon ein deftiges Ding.^^ Wenn ich es recht in Erinnerung habe, waren Alois und Klara verwandt.
Kommentar von Angelika Roitner:
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Ich hätte nicht gedacht dass mein Eintrag auch wirklich mal hier ankommt :) Ich bedanke mich bei der Datenbank des nutzlosen Wissens dafür! Und für die zusätzlichen Informationen natürlich auch!!
Kommentar der Redaktion:
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@Philipp Nürnberg: Bezüglich Alois und Klara: Lies die vorherigen Kommentare, dann weißt du es genauer.