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Die Bildkarten eines Kartenspiels stellen verschiedene historische oder mythologische Personen dar: Kreuz-König: Alexander der Große. Pik-König: David. Herz-König: Karl der Große. Karo-König: Julius Caesar. - Kommentar von Benjamin Horky:(von Facebook dupliziert)
Und 3 von 4 Buben haben 2 Augen.
Und 1 von 4 dann logischer weiss nur 1.... - Kommentar von Dominic Gölles:(von Facebook dupliziert)
die damen aber auch, aber nur bei den französischen sind sie historische charaktere
bei den doppeldeutschen sind die damen und die buben personen aus der willhelm-tell sage - Kommentar von Thomas Döltsch:(von Facebook dupliziert)
Die könige auf den karten sehen aber überhaupt net so aus wie die Figuren in echt - Kommentar von Vincent Kühn:(von Facebook dupliziert)
das halte ich für quatsch - Kommentar von Angelika Hülskamp:(von Facebook dupliziert)
@ vincent das muss nichtsein auf den karten im bld hast du noch typische zeichen für diese leute bei david den davidstern undbei cäser das römische kolluseum - Kommentar der Redaktion:(von Facebook dupliziert)
@Dominic Gölles: Auf den doppeldeutschen Karten sind aber gar keine Damen vorhanden. Und da gibt es auch keine Buben. Abstelle der Damen hat man da die "Ober" und anstelle der Buben die "Unter". (Unter und Bube haben denselben Ursprung, aber Dame und Ober haben sich aus zwei unterschiedlichen Vorgängern entwickelt)
Und außer der Farbe Herz sind auch die Kartenfarben ganz andere. Kreuz (Treff), Pik und Karo gibt es bei den doppeldeutschen Karten nicht. Da gibt es Schelle, Laub und Eichel.
Die französischen Karten (mit 52 Karten, 13 pro Farbe) und die doppeldeutschen (mit 36 Karten, 9 pro Farbe) haben einen gemeinsamen Ursprung, nämlich die Tarot-Karten, die auch heute noch von Wahrsagern verwendet werden. (Nicht zu verwechseln mit den österreichischen Tarock-Karten!)
Die 78 Tarot-Karten bestehen aus zwei Gruppen: 56 kleine Arkana (Geheimnisse) und 22 große Arkana.
Die großen Arkana gehören zu keiner Kartenfarbe und stellen Figuren wie den Magier, den Tod, die Päpstin, den Mond usw. dar. Diese großen Arkana haben sich (wenn auch in leicht abgewandelter Form und in anderer Reihenfolge) als die Trümpfe in den Tarock-Karten erhalten, finden sich aber nicht in "normalen" Kartenspielen wieder.
Die 56 kleinen Arkane sind in vier Farben unterteilt, die "Stäbe", "Kelche", Münzen" und "Schwerter" heißen. Sie entsprechen den vier Ständen des Mittelalters: Kelch = Kirche. Schwert = Adel. Münze = Bürger. Stab = Bauer. Esoteriker haben später auch eine Zuordnung zwischen den vier Tarot-Kartenfarben und den vier Elementen (Erde, Wasser, Luft, Feuer) gefunden. In diesem Zusammenhang stehen die 22 Arkane dann für das fünfte Element bzw. die fünfte Essenz (die "Essentia Quinta" oder "Quintessenz"): Das Leben.
Diese vier Farben (Kelche, Stäbe, Münzen, Schwerter) findet man heute auch auf italienischen und spanischen Spielkarten, die wurden aber mehrfach durch andere Symbole ersetzt, sodass daraus die französischen bzw. die doppeldeutschen Karten wurden.
Jede Farbe der Tarot-Karten enthält die 14 gleichen Werte: ein Ass, Zahlenkarten von 2 bis 10, dann Page, Ritter, Dame und König, also vier Bildkarten pro Farbe. Den König findet man sowohl bei den doppeldeutschen als auch bei den französischen Karten unverändert wieder. Bei den französischen Karten hat man den Ritter weggelassen, die Dame behalten und den Pagen zum Buben umgewandelt. Im Fall der doppeldeutschen Karten hat man auf die Dame verzichtet und hat aus Page und Ritter die Figuren Unter und Ober gemacht. - Kommentar von Carola Copland:(von Facebook dupliziert)
Seit heute kenne ich den Ursprung des Wortes Quintessenz - danke dafür!